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Hausmittel gegen eingewachsene Haare

In vielen Bereichen des Lebens kommen sogenannte Hausmittel zum Einsatz. Gegen eingewachsene Haare ist auch das eine oder andere Hausmittel bekannt und im Einsatz.

Die wichtigsten Hausmittel, die bei eingewachsenen Haaren zur Anwendung kommen, werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Der Begriff Hausmittel ist breit gefächert, wie man an der nachfolgenden Aufstellung gut erkennen kann:

  • natürliche und pflanzliche Substanzen
  • chemische Substanzen
  • Naturheilmittel
  • Naturheilverfahren
  • diverse Maßnahmen zur Selbsthilfe

Heilmittel sind typischerweise kostengünstig, einfach und oft in einem Haushalt verfügbar. Sie basieren oft auf Erfahrungen, Beobachtungen oder Überlieferungen.

Die Wirksamkeit solcher Hausmittel ist weder medizinisch noch klinisch überprüft.

Hausmittel kommen bei einfachen Befindlichkeitsstörungen und „harmlosen“ Krankheiten zum Einsatz. In diesem Bereich stellen sie durchaus eine praktikable Maßnahme zur Selbstmedikation dar. 

Bei offensichtlichen oder ernsten Erkrankungen sollte man aber einen Arzt konsultieren. Sich in so einem Fall lediglich auf Hausmittel zu verlassen, ist kritisch zu sehen und kann zu einer Verschleppung oder Verschlimmerung der Erkrankung führen.

Einsatzgebiete und Beispiele

Das Anwendungsgebiet von Hausmitteln ist groß:

  • Husten 
  • Erkältung
  • Hämorrhoiden
  • Halsschmerzen
  • Schnupfen
  • Sodbrennen
  • Fieber

Die Reihe ließe sich noch beliebig erweitern.

Beispiele für Hausmittel:

  • Fencheltee bei Blasenentzündung
  • Flohsamen gegen Verstopfung
  • Trockenobst (Feigen, Pflaumen) gegen Verstopfung
  • Kamillentee gegen Sodbrennen

Hausmittel bei eingewachsenen Haaren

Ein eingewachsenes Haar liegt dann vor, wenn ein Haar nicht aus der Haut wachsen oder wieder von außen in die Innenhaut gewachsen ist.

Ein eingewachsenes Haar stellt medizinisch zunächst keine akute Gesundheitsgefahr dar. Aber unbehandelt kann es aber in manchen dennoch zu Komplikationen wie eine Infektion oder Blutvergiftung kommen.

Ein eingewachsenes Haar stellt in den meisten Fällen aber ein ästhetisches Problem dar, zumal wenn es sich im sichtbaren Bereich befindet. Außerdem sich Juckreiz und Schmerz oft Begleiter eines eingewachsenen Haares.

Wie können Hausmittel helfen?

Hausmittel können auf zwei Weisen wirken:

  • Herauswachsen des eingewachsenen Haares unterstützen
  • Linderung gegen Juckreiz und Schmerzen spenden

Warmer Umschlag oder Kompresse

Dazu wird ein feucht-warmes Tuch auf die betroffene Hautstelle aufgetragen oder kreisförmig betupft. Die geschwollene Haut wird dadurch etwas weicher.

Das eingewachsene kommt durch diese Prozedur schneller an die Hautoberfläche und kann mit ein wenig Glück aus dieser herauswachsen. Falls das Haar nicht von selber heraus wächst, aber dadurch nahe genug an die Oberfläche gekommen ist, kann es mit einer Pinzette heraus gezupft werden.

Backpulver

Backpulver ist den meisten als Treibmittel für Backwaren bekannt. Auch als Reinigungsmittel ist es übrigens gut geeignet.

Backpulver besitzt darüber hinaus heilende und entzündungshemmende Eigenschaften. Dies rührt vom hohen Natrongehalt des Backpulvers her. Natron wirkt alkalisch und hilft den pH-Wert des Körpers zu regulieren.

Backpulver wird bei Durchfall oder Sodbrennen oder auch bei einer Erkältung oder Blasenentzündung angewandt. Auch gegen Pickel und juckende Haut zeigt Backpulver eine positive Wirkung.

Zur Anwendung löst man einen Esslöffel Backpulver in Wasser auf und tupft die betroffene Stelle mit einem Wattepad ab. Man lässt die Mixtur einige Minuten einwirken und wäscht sie mit Wasser ab. 

Schwarzer Tee

Wer schwarzen Tee trinkt, weiß von seiner anregenden Wirkung gegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Dafür verantwortlich ist das Coffein, das im schwarzen Tee enthalten ist.

Schwarzer enthält auch sogenannte Gerbstoffe. Diese sorgen für eine Beruhigung irritierter Haut und lindern Rötungen und Entzündungen. Darüber hinaus sorgt die Gerbsäure dafür, dass die Haut weicher wird.

Zur Anwendung kocht man Wasser auf und lässt den schwarzen Teebeutel einige Minuten ziehen. Anschließend wird der Teebeutel auf die Stelle mit dem eingewachsenen Haar für einige Minuten gelegt. Diese Prozedur kann einige Mal am Tag wiederholt werden.

Im Erfolgsfall weicht die Haut so weit auf, dass das eingewachsene entweder aus der heraus wachsen kann oder leicht mit einer Pinzette entfernt werden kann.

Gurke

Eine Salatgurke ist nicht nur reich an Nährstoffen wie Vitamine und Naturalien. Sie tut auch der Haut richtig gut!

Die Gurke besteht zu 96 Prozent aus Flüssigkeit und versorgt die gereizte Haut ideal mit Feuchtigkeit. Außerdem hat sie einen straffenden und kühlenden Effekt auf die Haut.

Sie wirkt auf diese Weise Hautirritationen und Juckreiz entgegen und hat einen lindernden Effekt bei Schmerzen.

Vor der Behandlung der Haut mit der Gurke empfiehlt es sich, diese etwas zu kühlen. Anschließend die Gurke in Scheiben schneiden und auf die gereizte Haut auftragen. Diese Prozedur kann mehrfach an einem Tag wiederholt werden.

Salz

Meersalz ist ein bekanntes und bewährtes Peeling Mittel für die Haut. Dabei werden abgestorbene Zellen und Hautschuppen von der Hautoberfläche entfernt. Außerdem fördert es die Durchblutung und regt das Zellwachstum an.

Auf diese Weise kann es dazu beitragen, dass das Haar wieder normal wachsen kann und an die Oberfläche kommt.

So geht’s:

Das Salz wird mit etwas Wasser befeuchtet und mit kreisenden Bewegungen auf die betroffene Hautpartie aufgetragen. Einige Minuten einwirken lassen und anschließend mit Wasser abspülen. Das Salzpeeling kann mehrfach am Tag wiederholt werden.

 

Meersalz ist grobkörnig und sollte daher für den Körper eingesetzt werden. Eine Anwendung am Hals und im Gesicht wäre für die Haut zu strapazierend. Hierfür ist ein feinkörnigen Salzes besser geeignet.